Institut für unterseeische Studien und Forschungen
Tel (33) 2 33 54 07 11 / Fax (33) 2 33 54 02 07
Das CERES beschäftigt
ungefähr 15 Personen und widmet sich ganz der untermeerischen
Forschung, hauptsächlich der Suche und der Beobachtung von
Schiffswracks und anderen auf dem Meeresgrund befindlichen
Gegenständen. Diese relativ kleine Forschungsstruktur
genießt dennoch eine internationale Anerkennung. Sie ist oft
sogar von Vorteil: das CERES ist sehr flexibel und kann binnen
weniger Tage überall auf der Welt für eine neue
spannende Aufgabe eingesetzt werden. Um diese komplizierten
Aufgaben realisieren zu können, kommen natürlich Taucher
zum Einsatz. Diese Tätigkeit ist jedoch ohne den Einsatz von
High-Tech heutzutage undenkbar. Die Vorbereitungsphase von
Tauchgängen erweist sich oftmals als genauso wichtig wie die
Realisierung selbst. Zunächst müssen vor allem
interessante Wracks lokalisiert werden. Dafür werden die
hochentwickelsten Technologien genutzt. Außerdem sind in
manchen Fällen die Bedingungen so extrem, dass auf den
menschlichen Einsatz gänzlich verzichtet werden muss.
Das CERES kooperiert mit den wichtigsten französischen
Forschungszentren, die in der Meeresforschung tätig sind
(BRGM, IFREMER, CNRS, SHOM), mit den französischen Kultus-
und Transportministerien, aber auch mit
Versicherungsgesellschaften oder Unternehmen.
Ausrüstung
Das modernste
Messinstrument des CERES ist ein akustisches Seitensichtsonar, das
100 000 Euro gekostet hat. Es arbeitet in zwei verschiedenen
Frequenzbereichen. Mit der hohen Frequenz werden nahe Gebiete
präzise erforscht, während mit der niedrigen Frequenz
entferntere Zonen untersucht werden. Das Gerät ist mit einer
Software gekoppelt, die die verschiedenen Aufnahmen zusammenstellt
und direkt verwertbar macht. Neben der australischen und
amerikanischen Marine ist das CERES das einzige Forschungszentrum,
das über Know-how verfügt, um solch eine hochwertige
Technologie zu nutzen.
Das CERES strebt den baldigen Erwerb eines Magnetometers an, der
die Präsenz eines Objektes, das mit einem Sonar
möglicherweise lokalisiert wurde, bestätigen oder
widerrufen könnte. Für denselben Zweck wird derzeit
über den Kauf eines untermeerischen Roboters verhandelt, der
mit einer Kamera ausgestattet ist.
Laufende Projekte
Das CERES hat die einzige
Datenbank entwickelt, die Bootswracks in Europa erfasst: sie
enthält mehr als 15 000 Wracks. Sie dient in erster Linie der
Identifizierung gesunkener Boote, enthält jedoch auch eine
Vielfalt zusätzlicher Informationen, die interaktiv abrufbar
sind.
Das CERES hat zum Beispiel für die französische Gasfirma
Gaz de France eine Studie über eine Pipeline
durchgeführt, die einen Kanal durchquerte. Der Öl- und
Gassektor gehört ebenfalls zu den Sektoren, die an den
Dienstleistungen des CERES interessiert sind.
Eine der nächsten Studien des CERES wird sich auf einen ganz
anderen Bereich beziehen. Es ist ein Auftrag der Stadt Barfleur in
der Normandie. Eine heftige historische Kontroverse findet
nämlich dort statt. Einige Historiker behaupten, dass das
Dorf in vergangenen Zeiten weiter ins Meer hineinreichte, was
andere wiederum bestreiten. Das CERES wird versuchen diesem Streit
durch Messungen auf dem Meeresgrund ein Ende zu setzen. Es wird
den Meeresgrund vor Barfleurs Küste nach alten Dorfstrukturen
absuchen und versuchen einen wissenschaftlichen Beleg zu
präsentieren.
Kontakt
Bertrand Sciboz, Leiter des
CERES
bertrand.sciboz@ceresm.com
Internetseite : http://www.ceresm.com/
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Die Wracks
Das Wort « Wrack
»hat so viele Bedeutungen : dieses schreckliche Zeugnis von unterbrochenen
Wegen und vom Verlust an Menschen ist jedoch für unfruchtbare Küsten
eine unerwartete Manna von Holz und Material, wenn der Schiffbruch unglücklicherweise
keine Verschmutzung der Küsten bedeutet.
Die Wracks, die manchmal der
Gegenstand für leidenschafliche Suchen nach phantastischen Schiffsladungen
sind, sind auf jeden Fall Orte von Tauchmanöver und Fischfang ohnegleichen,
fischreiche Orte aber, die auch furchtbare Fallen für die Taucher und die
Fischer enthalten….
Das Wort läßt so
viel träumen, wie der Schiffbruch erschreckt, da ist das Paradoxon der
Wracks.Man würde fast wegen der zügellosen Art, wie manche Taucher
Gegenstände der besuchten Wracks rausnehmen glauben, dass sie mehr
als eine einfache Aneignung des Ortes suchen aber fast, dass sie eine
gewisse Lust haben, sich mit dem Tod vertraut zu machen.Es ist hier sowieso
zum mindesten eine Wette und eine Übertretung, unter 60 Meter in den Strom
und in das Halbdunkel zu tauchen, um ein Bullauge herauszunehmen. Das
Wrack liegt fest ohne Leben, aber ist von der unterseeischen Tierwelt erobert
worden.Es ist anziehend soviel wie gefährlich, begehrt und rührend
.
Diesen Dualismus des Wracks
gibt es auch für die Fischer.Diese Fischereigebiete, wo es fischreich ist,
sind auch gefährliche Fallen für die Netze und die Geräte des
Fischfangs.Wieviele Fischboote versinken, noch heutzutage, wegen irgendeinem
Haken, der ihr Schleppnetz zurückgehalten hat ?Das Problem ist wohl bekannt,sogar
sowohl von dem Seeamt (Affaires Maritimes ) wie von dem DRASSM*1. Das wissen
wir oft : wenn der Fischer ein Wrack meldet, dann hat er schon oft dabei sein
Schleppnetz gelassen, hat sein Leben aufs Spiel gesetzt und das seiner Mannschaft.
Geschichtlicher überblick und erworbene Kenntnisse
Ganz logisch hat Bertrand Sciboz,der
Gründer von Céres und von Capinfo,in den 80er Jahren damit angefangen,
sich für die Wracks zu interessieren.Er tauchte schon seit langem und
hatte auch eine Zeit lang im Hafen von Saint-Vaast auf einem Fischboot gearbeitet,
dann gründete er da eine Firma für unterseeische Arbeiten.Er besitzt
seine eigenen Standorte, wo Wracks liegen, und entdeckt neue , indem er von
Jahr zu Jahr auf Bitte der Bootbesitzer die Schiffsnetze und andere Geräte
des Fischfangs herausnimmt, die am Boden fest gehalten sind. Dann beginnt er,
auf große handschriftliche Karten die Standorte der Wracks zu zeichnen,
die er kennt und auch die Haken,deren Koordinaten die Fischer ihm anvertraut
haben.Er schlägt dann anderen Fischern diese noch kleine Datenbasis vor,
als Gegenleistung für die Standorte, die diese selbst kennen.Die
handschriftlichen Karten werden auf diese Weise mit neuen Informationen
erfüllt….
Die nächste Etappe ist
entscheidend, das Blatt Papier wird auf Gunsten von Informatik aufgegeben.Mehrere
Softwaren der Schiffahrt ,die für die Fischerei geeignet sind, werden gewählt,
um die kartographische Schnittstelle mit der Lokalisierung der Wracks zu bekommen.
Capinfo ist geboren.
Seit diesem Zeitpunkt ist die
Entwicklung der Datenbasis regelmäßig gewesen :1700 Wracks sind 1993
registriert, 5000 im Jahre 1995, 7000 im Jahre 1997, und 9000 Wracks am
Anfang des Jahres 1999.
Im Jahre 2000 gründet Capinfo seine eigene Software für die
Verwaltung der Datenbasis « Haken und Wracks », die auch mit den
meisten Softwaren der Schiffahrt auf dem Markt kompatibel sind. 15 000
Standorte von Haken und Wracks, 5 000 Seiten mit Text und mehr als 3 000 ikonographische
Dokumente stehen darin.
Zu dieser Zahlenzunahme kommt
noch eine geographische Vergrößerung hinzu : die von der Datenbasis
bedeckte Zone,die ursprünglich einzig in der Bucht der Seine lokalisiert
war, hat sich entwickelt, indem sie den Wegen der Fischboote gefolgt hat
. Das ganze westliche Küstengebiet von Frankreich , das ehemalige Ponant,
ist von nun an bedeckt , von der spanischen Grenze bis zum Belgien, aber
auch die Nordseen,die See « Iroise » ( das heisst die See in der
Nähe von der Bretagne ), die Irischen und Scotischen Seen. Die Ostsee ist
zu einem Teil entziffert. Im Süden ist das Mittelmeer gerade dabei, registriert
zu werden .
Eine Datenbank herstellen für einen dreifachen Zweck .
Die Aktivität, die zuerst
im Jahre 1993 auf ein Geschäftsziel richtet – das heißt die Gesellschaft
Capinfo und die Verteilung neben Profis der Fischerei von einer Kartographie
der unterseeischen Obstruktionen, hat sich seitdem weitgehend auf andere Ziele
gerichtet, das heisst auf ein durchdachtes Verzeichnis,auf Erbschutz ,
auf Sicherheit im Meer und auf unterseeische Forschungen .
Während die sehr genaue
Lokalisiereung der unterseeischen Gebiete dank der Hilfe der immer zahlreichen
französischen und ausländischen Profis der Fischerei weitergeht, hat
Capinfo tatsächlich damit angefangen, für jedes registrierte Gebiet
alle zur Verfügung stehenden Dokumente in seiner Datenbasis zu sammeln
: Archive, Berichte über Schiffbrüche, Bücherverzeichnis, Beschaffenheit
des Gebiets, Beschreibung des Wracks,Zeichnungen, Videofilme oder Fotos. ( ein
regelmäßig hier und da angefangenes Projekt, das aber immer aus Mangel
an Mitteln und Systematisierung aufgegeben wird.)
Die Sammlung aller existierenden
Dokumente über die Wracks in den europäischen Wässern, sowohl
von den anonymen wie auch von den berühmten Schiffbrüchen, ist einer
der ersten Zwecke von CERES .Ein Bücherverzeichnis von mehreren hunderten
Werken und internationalen Essays ist schon gebildet.
CERES hat so die Berufung, in
der Konjunktion der drei Momente zu sein, was den See betrifft.
Indem es die Wracks des Erbes
feststellt, versichert es ihnen deren Gedächtnis und deren Überleben.
Indem es den aktuellen Booten
zu Hilfe kommt, damit sie in Sicherheit fahren können, spielt es auch eine
ökonomische und vorbeugende Rolle.
Es bereitet endlich die Zukunft
vor, indem es eine analysierte und beispielhafte Datenbasis herstellt .
Im Dienste des unterseeischen Erbes und der Sicherheit im Meer.
Vom Haken bis zum Wrack…
Die zeitgenössischen Wracks,
durch ihre Größe und die Anwendung von metallischen Materialen, bilden
Unebenheiten auf dem unterseeischen Boden, die mit den winzigen Haufen der unter
dem Sand und dem Schlamm vergrabenen Wracks aus Holz nicht zu vergleichen sind
. Übrigens haben die von dem SHOM*2 geführten Feldzüge
nur zum Ziel, die Wracks zu lokalisieren, die die Schiffahrt hindern können,und
deswegen betreffen sie fast nie die historischen Wracks. Im Gegenteil zieht
die Datenbasis von Capinfo, die ursprünglich für die Fischer bestimmt
ist, in Betracht die geringsten Standorte von Haken oder die unterseeischen
Kabel. Wenn viele von den zur Zeit von Capinfo registrierten Wracks im Laufe
des 20. Jahrhunderts versunken sind, würde also die systematische Registrierung
der Haken ermöglichen, alte Wracks aus Holz zu entdecken.
Der Fall von dem Verschwinden
des « Camisard » ist dafür ein Beispiel.Im April 1999 ist dieser
Fischdampfer aus Dieppe auf offener See in der Nahe von Dukerque versunken,
nachdem er an einem Haken gehalten wurde, glücklicherweise gab es keine
Opfer. Nach den Angaben des Tauchers von der Gesellschaft Opale ( eine
Gesellschaft, die sich um unterseeische Arbeiten kümmert ), die das Wrack
geprüft hat, wäre dieser Haken in der Wirklichkeit ein Wrack aus Holz,
wahrscheinlich alt und, das kaum aus dem Grund auftaucht.Das Scheppseil des
Fischdampfers « Camisard » hatte sich um ein horizontales
massives Teil des Gerüsts von dem Wrack, vielleicht den Kiel herumgeschlungen
.
Die Systematisierung der Aufnahmen
und die Genauikeit der Standorte, was die Unenebenheiten des unterseeischen
Bodens angeht, ermöglichen uns jetzt, jeden unterseeischen Haken zu registrieren
. Die Einrichtung von Feldzügen für die systematische Anerkennug dieser
Haken und zugleich die systematische Prüfung der von Capinfo gesammelten
Daten sollten Céres auf Zeit ermöglichen, neue Standorte von
historischen Wracks zu identifizieren, um diese kulturellen Strandgüter
zu studieren und zu schützen, indem sie auch zu der Sicherheit der Boote
beitragen.
Die Wracks des Erbes.
Wenn man die aktuellen Bereiche der Archäologie zur Seite legt, ist eine gewisse Zahl von Standorten sozusagen von dem Bereich des Erbes abhängig . Im Unterschied zu den anderen Wracks, die kuturelle Strandgüter sind, sind diese Wracks nicht unbedingt alt aber haben alle eine sehr starke Wirkung auf die Denkarten gehabt. Durch die Zahl der Opfer oder durch die Umstände deren Verlust, hat der Schiffbruch dieser Boote wirkliche kulturelle Stösse provoziert . Unter anderen kann man die Schiffbrüche von « Africa » im Jahre 1920 in der Hochebene von Rochebonne, von « Saint-Philibert » im Jahre 1934 vor Noirmoutier, von « Lancastria » im Jahre 1940 an der Flußmündung der Loire, oder von « Leopoldville » im Jahre 1944 vor Cherbourg nennen . Die Umstände dieser Schiffbrüche tragen dazu bei, dass man die Wracks als außergewöhnliche Orte für das Gedächnis betrachtet, die man auch schützen muss. Man kann zwar ihr Überleben versichern, aber es wäre auch sehr nützlich, sie zur Geltung zu bringen .In dieser Hinsicht kann man in Erinnerung bringen, dass der Schiffbruch von « Lancastria » im Jahre 1940 viel mehr Tote hervorbrachte als der Titanic… Aber es handelte da von Soldaten und Europa war im Krieg… Vor kurzem noch und in einer zwar unterschiedlichen Kategorie wäre auch das Wrack des » Amoco-Cadiz », das gerade vor Porsall zerstört wird, in einem Sinn auf diesen Begriff « die lieben und patrimonialen Wracks » zurückzuführen .
Das Verzeichnis von den Wracks aus Stahl.
Von den Bohrwürmern (teredo
navalis), den holzfressenden Würmern des Meeres zerfressen, verschwinden
die Gerüste der Wracks aus Holz schnell nach dem Schiffbruch , ausgenommen
der Teile des Schiffsrumpfs, die von dem Bodensatz geschützt werden.
Darum hat die unterseeische Archäologie im allgemeinen nur Gründe
von Rümpfen zu studieren.Übrigens behalten sich die metallischen Wracks
wahrscheinlich besser. Aber es ist wohl ein trügerischer Eindruck. Die
Bleche werden im Laufe des Untertauchens allmählich durch die Korrosion
zerfressen, bis sie endlich plötzlich zerbrechen . Die auf dem Boden
liegenden schönen Wracks sind auf diese Weise dazu verurteilt, für
Trümmerfelder, für auf dem Boden zerstreuten Haufen von Blechen Platz
zu machen. Die Entwicklung kann mehr oder weniger von dem Salzgehalt des Wassers,
der Wirkung der Strömungen oder der Beschaffenheit der benutzten Stähle
verspätet , aber für jedes dieser Wracks wird die Entwicklung stattfinden
. Es ist also wichtig und zwar schnell, ein Verzeichnis dieser verurteilten
Gestalten, die auf dem Boden des Meeres liegen, herzustellen,und deren Gedächtnis
dank Bilder (Sonar oder Video), dank Zeichnungen und Fotos zu bewahren.
Es ist auch die Aufgabe , an
die sich Céres auch machen wird .
Vergessen wir auch nicht, dass
viele zeitgenössischen Wracks, die Zeugen von der letzten Epoche der großen
Marine mit Segel oder Dampf sind, schon zu der Archäologie gehören
.
Die Wracks lokalisieren und identifizieren, um sie besser zerbrechlich zu machen ?
Je nachdem, wie die Datenbasis
grösser wird und bevor man die Million von gesammelten Daten analysiert,
muss man zuerst berücksichtigen, welche Fragen eine solche Basis
aufwirft.
Wie kann man die Herstellung
einer unvollständigen Datenbasis von Wracks und Haken, die allen zur Verfügung
steht, mit dem Schutz der Wracks vereinen ?
Wenn man leicht annehmen kann,
dass man die kulturellen Strandgüter und die als zerbrechlich betrachteten
Wracks ganz einfach aus der Basis entfernt, wie kann man denn den Schutz der
anderen Wracks versichern,deren Standort jetzt um ein paar Meter gegeben werden
kann ?
Und auch, wie kann man mit gewissen
empfindlichen Informationen umgehen, wie zum Beispiel die Anwesenheit
von Tonnen Sprengstoff oder von gefährlicher Ladung in der Nähe der
Küsten ?
Wenn diese Datenbasis,die jedermann
zugänglich ist, in der Tat einerseits dazu beitragen kann, die Öffentlichkeit
für den Reichtum wie für die Zerbrechlichkeit unseres unterseeischen
Erbes empfindlich zu machen, macht sie aber auch andererseits deren
Zugang leichter .
Indem Céres in seine
Mannschaft eine Fachfrau der unterseeischen Archäologie integrieren will,
zeigt es einerseits sein Interesse an das Erbe und andererseits, dass
es außerhalb dieser Überlegung nicht bleiben will. Nur die enge Mitarbeit
mit dem DRASSM *1 kann so ermöglichen, das Problem des Schutzes der Wracks
in der Datenbasis täglich zu behandeln .Das Unvollständige an
dem informatischen Programm, das von Capinfo entwickelt wurde, hat das
DRASSM*1 dazu angeregt, sich für das System zu interessieren, und zwar
sofort nach seiner Gründung .Das DRASSM *1 hat tatsächlich in seinen
Aufgaben , alle kulturellen Strandgüter des französischen Erbes zu
registrieren und eine archäologische genaue Karte des Küstengebiets
herzustellen . Es kann sich aber allein an diese Arbeit von Sammlungen nicht
machen und es hat nur selten Zugang zu den Standorten der vertraulichen
Haken der Fischer .
Die seeische Lokalisiereung
von Céres , der Austausch von Informationen, den es mit den französichen
und ausländischen Fischern unterhält, die unterseeischen Taucher,
Liebhaber und Profis, die Hunderte von Fischbooten, die mit Softwaren für
die Lokalisierung versehen sind, und die immer zahlreicher Informationen via
Internet sind für Céres moderne und privilegierte Informationsmittel.
Die wissenschaftlichen Arbeiten und die Ausbildung.
Die
Arbeiten über die Wracks und die Haken haben dazu angeregt, sich auch für
die Beschaffenheit der unterseeischen Böden zu interessieren , darum gibt
es seit vielen Jahren eine effektive Mitarbeit mit dem LERMA *5 des Instituts
INTECHMER von Cherbourg .Diese Mitarbeit hat die Herstellung von gemeinsamen
Softwaren, die Ausbildung und das Einstellen von Schülern in Capinfo
und auch den ersten Beruf für ehemalige Schüler in ozeanographischen
Dienststellen ermöglicht .
In Zusammenarbeit mit den Lehrern
von LERMA studiert man gerade den Bodensatz und die Tiefseemessung mit
Hilfe eines Sonargeräts. Dieses Sonargerät hat auch die Suche und
die Forschung des Wracks « Capitaine Cook » (es war ein Schiffdampfer,
der im März 2000 versunken ist) ermöglicht, aber auch die Suchen nach
anderen Schiffen, die im selben Jahr verschwunden sind .
Capinfo hat auch eine Studienreise
des Instituts nach der ozeanographischen Ausstellung in Brighton (Uk)
begleitet.
Schließlich ist Betrand
Sciboz ein Mitglied des wissenschaftlichen Rats von Intechmer und gibt dort
Unterricht in Datenbasen und in der Suche nach Wracks ; Marc Violet, Techniker
in Capinfo, gibt Unterricht in Geodäsie .
Internet .
Die modernen Kommunikationsmittel
haben auch der Entwicklung der Datenbasis geholfen . Seit mehreren Jahren ist
eine kostenlose Internet-Adresse gegründet worden, die Öfffentlichkeit
kann auf diese Weise besser den Arbeiten und den Entwicklungen der unterseeischen
Forschung folgen . Am Anfang hat diese Adresse nur ein paar tägliche Besuche
bekommen aber hat schnell ungefähr hundert Besuche pro Tag bekommen
, dann mehr als 200 und endlich heute 300 tägliche Besuche pro Tag, mit
Höhepünkten von mehr als tausend Besuchen, wenn es aufs laufende gebracht
wird .
Die über die elektronischen
Briefe aufgenommenen Kontakte haben ermöglicht, die Basis mit mehreren
tausenden von Standorten zu bereichern, dank dem Austausch mit den europäischen
Ländern aber auch mit den Vereinigten Staaten oder auch mit dem Kanada
.
Zum Beispiel erzeugt das einzige
Wrack von dem Leopoldville eine Datei von 200 E-Mail-Adressen ( Überlebende,
Familien der Überlebenden, Mitglieder der Regierung, militärische
Offiziere oder noch Vereine von Veteranen ) für den Schutz dieses
Grabsteins von dem Krieg (wargrave) .
Es gibt schon manche Mitarbeiten
mit Internet-Adressen über Wracks, mit denen man gemeinsame Studien gerade
führt .
Capinfo gibt via E-Mail seinem
Netz von internationalen Forschern Standorte,damit diese die Informationen
an Ort und Stelle prüfen, sie für gültig erklären
oder sie widerlegen .
Eine Mitarbeit mit anerkannten Anstalten und eine Aufgabe des Staatsdienstes.
Die Nützlichkeit der so
hergestellten unterseeischen Kartographie interessiert zwar die Öffentlichkeit
, aber auch alle Profis des Meeres, die Fischer, die Behörden, die Wissenschaftler
und die Militärs . Die öffentlichen Dienste, dasDRASSM *1, das SHOM
*2, das BEA Mer *3, das SG Mer *4 und das Seeamt haben jetzt schon ihr
Interesse an diese Arbeiten in der Wirklichkeit gezeigt .
Ein solches Verzeichnis ist
gerade dabei, von den Seebehörden genutzt zu werden, um die Sicherheit
im Meer , die genaue Lokalisierung der Haken, der Kabel und der anderen Gefahren
zu verbessern, dadurch werden auch die Risiken von Unfällen für die
Fischboote viel geringer.
Gemeinsame Missionen vereinen
jetzt schon Capinfo mit den Feldzügen über die Gewässer des Atlantiks,
die von den Booten des SHOM *2 geführt sind. Capinfo hat unter anderem
die Vorbereitung von mehreren Missionen gemacht, zum Beispiel hat es die Kartographie
des Gebiets um das Boot
« ERIKA » gemacht, das im Jahre 1999 versunken ist .
Der Schutz der Wracks von dem
öffentlichen Seebereich könnte auch auf Zeit noch wirkungsvoller versichert
werden, indem man die Überwachung auf die als zerbrechlich betrachteten
Wracks konzentriert, so könnten sich auch die Männer, die für
die Sicherheit im Meer arbeiten, mit anderen Missionen beschäftigen .
Alle folgenden Aufgaben gehören
tatsächlich zu einer Mission des öffentlichen Dienstes : die Standorte
der Wracks–Karte analysieren, alle Archive und Dokumente sammeln, beim Tauchen
die Beschaffenheit der Gebiete prüfen und bei den neuen Booten, die
mit Informatik versehen sind, eingreifen.
Auch wenn die Trümpfe von
Céres ihm ermöglichen, seine Zwecke zum Erfolg zu führen, soll
jedoch die lange Arbeit über das Verzeichnis und über die genaue Analyse
der Datenbasis unterstützt werden, und zwar durch eine Mitarbeit mit dem
Außen, durch die Hilfe der Staatsgewalt, der örtlichen Gemeinschaften
und der europäischen Union .
*1 DRASSM = das Amt für die archäologische Forschungen unter dem See
und dem Wasser.
*2 SHOM = Dienst für die Gewässerkunde und die Meereskunde der Marine
*3 BEA Mer =Dienst für die Untersuchung und den Unfall im Meer
*4 SG Mer = Generalsekretariat für das Meer
*5 LERMA = Laboratorium für angewandte Studien und Forschungen im Meer