Institut für unterseeische Studien und Forschungen

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CERES: Europäisches Zentrum für untermeerische Forschung und Studien

Das CERES beschäftigt ungefähr 15 Personen und widmet sich ganz der untermeerischen Forschung, hauptsächlich der Suche und der Beobachtung von Schiffswracks und anderen auf dem Meeresgrund befindlichen Gegenständen. Diese relativ kleine Forschungsstruktur genießt dennoch eine internationale Anerkennung. Sie ist oft sogar von Vorteil: das CERES ist sehr flexibel und kann binnen weniger Tage überall auf der Welt für eine neue spannende Aufgabe eingesetzt werden. Um diese komplizierten Aufgaben realisieren zu können, kommen natürlich Taucher zum Einsatz. Diese Tätigkeit ist jedoch ohne den Einsatz von High-Tech heutzutage undenkbar. Die Vorbereitungsphase von Tauchgängen erweist sich oftmals als genauso wichtig wie die Realisierung selbst. Zunächst müssen vor allem interessante Wracks lokalisiert werden. Dafür werden die hochentwickelsten Technologien genutzt. Außerdem sind in manchen Fällen die Bedingungen so extrem, dass auf den menschlichen Einsatz gänzlich verzichtet werden muss.
Das CERES kooperiert mit den wichtigsten französischen Forschungszentren, die in der Meeresforschung tätig sind (BRGM, IFREMER, CNRS, SHOM), mit den französischen Kultus- und Transportministerien, aber auch mit Versicherungsgesellschaften oder Unternehmen.

Ausrüstung

Das modernste Messinstrument des CERES ist ein akustisches Seitensichtsonar, das 100 000 Euro gekostet hat. Es arbeitet in zwei verschiedenen Frequenzbereichen. Mit der hohen Frequenz werden nahe Gebiete präzise erforscht, während mit der niedrigen Frequenz entferntere Zonen untersucht werden. Das Gerät ist mit einer Software gekoppelt, die die verschiedenen Aufnahmen zusammenstellt und direkt verwertbar macht. Neben der australischen und amerikanischen Marine ist das CERES das einzige Forschungszentrum, das über Know-how verfügt, um solch eine hochwertige Technologie zu nutzen.
Das CERES strebt den baldigen Erwerb eines Magnetometers an, der die Präsenz eines Objektes, das mit einem Sonar möglicherweise lokalisiert wurde, bestätigen oder widerrufen könnte. Für denselben Zweck wird derzeit über den Kauf eines untermeerischen Roboters verhandelt, der mit einer Kamera ausgestattet ist.

Laufende Projekte

Das CERES hat die einzige Datenbank entwickelt, die Bootswracks in Europa erfasst: sie enthält mehr als 15 000 Wracks. Sie dient in erster Linie der Identifizierung gesunkener Boote, enthält jedoch auch eine Vielfalt zusätzlicher Informationen, die interaktiv abrufbar sind.
Das CERES hat zum Beispiel für die französische Gasfirma Gaz de France eine Studie über eine Pipeline durchgeführt, die einen Kanal durchquerte. Der Öl- und Gassektor gehört ebenfalls zu den Sektoren, die an den Dienstleistungen des CERES interessiert sind.
Eine der nächsten Studien des CERES wird sich auf einen ganz anderen Bereich beziehen. Es ist ein Auftrag der Stadt Barfleur in der Normandie. Eine heftige historische Kontroverse findet nämlich dort statt. Einige Historiker behaupten, dass das Dorf in vergangenen Zeiten weiter ins Meer hineinreichte, was andere wiederum bestreiten. Das CERES wird versuchen diesem Streit durch Messungen auf dem Meeresgrund ein Ende zu setzen. Es wird den Meeresgrund vor Barfleurs Küste nach alten Dorfstrukturen absuchen und versuchen einen wissenschaftlichen Beleg zu präsentieren.

Kontakt

Bertrand Sciboz, Leiter des CERES
bertrand.sciboz@ceresm.com
Internetseite :
http://www.ceresm.com/

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 Die Wracks

Das Wort «  Wrack »hat so viele Bedeutungen : dieses schreckliche Zeugnis  von unterbrochenen Wegen und vom Verlust an Menschen ist jedoch für unfruchtbare Küsten  eine unerwartete Manna von Holz und Material, wenn der Schiffbruch unglücklicherweise keine Verschmutzung der Küsten bedeutet.
        Die Wracks, die manchmal der Gegenstand für leidenschafliche Suchen nach phantastischen Schiffsladungen  sind, sind auf jeden Fall Orte von Tauchmanöver und Fischfang  ohnegleichen, fischreiche Orte aber, die auch furchtbare Fallen für die Taucher und die Fischer enthalten….
        Das Wort läßt so viel träumen, wie der Schiffbruch erschreckt, da ist das Paradoxon der Wracks.Man würde fast wegen der zügellosen  Art, wie manche Taucher Gegenstände der  besuchten Wracks rausnehmen glauben, dass sie mehr als eine einfache  Aneignung des Ortes suchen aber fast, dass sie eine gewisse Lust haben, sich mit dem Tod vertraut zu machen.Es ist hier sowieso zum mindesten eine Wette und eine Übertretung, unter 60 Meter in den Strom  und in das Halbdunkel zu tauchen, um ein Bullauge herauszunehmen. Das Wrack liegt fest ohne Leben, aber ist von der unterseeischen Tierwelt erobert worden.Es ist anziehend soviel wie gefährlich, begehrt und rührend .
        Diesen Dualismus des Wracks gibt es auch für die Fischer.Diese Fischereigebiete, wo es fischreich ist, sind auch gefährliche Fallen für die Netze und die Geräte des Fischfangs.Wieviele Fischboote versinken, noch heutzutage, wegen irgendeinem Haken, der ihr Schleppnetz zurückgehalten hat ?Das Problem ist wohl bekannt,sogar sowohl von dem Seeamt (Affaires Maritimes ) wie von dem DRASSM*1. Das wissen wir oft : wenn der Fischer ein Wrack meldet, dann hat er schon oft dabei sein Schleppnetz gelassen, hat sein Leben aufs Spiel gesetzt und das seiner Mannschaft.

Geschichtlicher überblick und erworbene Kenntnisse

Ganz logisch hat Bertrand Sciboz,der Gründer von Céres und von Capinfo,in den 80er Jahren damit angefangen, sich für die Wracks zu interessieren.Er tauchte schon seit langem  und hatte auch eine Zeit lang im Hafen von Saint-Vaast auf einem Fischboot gearbeitet, dann gründete er da eine Firma für unterseeische Arbeiten.Er besitzt seine eigenen Standorte, wo Wracks liegen, und entdeckt neue , indem er von Jahr zu Jahr  auf Bitte der Bootbesitzer die Schiffsnetze und andere Geräte des Fischfangs herausnimmt, die am Boden fest gehalten sind. Dann beginnt er, auf große handschriftliche Karten die Standorte der Wracks zu zeichnen, die er kennt und auch die Haken,deren Koordinaten die Fischer ihm anvertraut haben.Er schlägt dann anderen Fischern diese noch kleine Datenbasis vor, als Gegenleistung  für die Standorte, die diese selbst kennen.Die handschriftlichen Karten werden  auf diese Weise mit neuen Informationen erfüllt….
        Die nächste Etappe ist entscheidend, das Blatt Papier wird auf Gunsten von Informatik aufgegeben.Mehrere Softwaren der Schiffahrt ,die für die Fischerei geeignet sind, werden gewählt, um die kartographische Schnittstelle mit der Lokalisierung der Wracks zu bekommen. Capinfo ist geboren.
        Seit diesem Zeitpunkt ist die Entwicklung der Datenbasis regelmäßig gewesen :1700 Wracks sind 1993  registriert, 5000 im Jahre 1995, 7000 im Jahre 1997, und 9000 Wracks am Anfang des Jahres 1999.
Im Jahre 2000 gründet Capinfo seine eigene Software  für die Verwaltung der Datenbasis « Haken und Wracks », die auch mit den meisten Softwaren  der Schiffahrt auf dem Markt kompatibel sind. 15 000 Standorte von Haken und Wracks, 5 000 Seiten mit Text und mehr als 3 000 ikonographische Dokumente stehen darin.
        Zu dieser Zahlenzunahme kommt noch eine geographische Vergrößerung hinzu : die von der Datenbasis bedeckte Zone,die ursprünglich einzig in der Bucht der Seine  lokalisiert  war, hat sich entwickelt, indem sie den Wegen der Fischboote gefolgt hat . Das ganze westliche Küstengebiet von Frankreich , das ehemalige Ponant, ist von nun an  bedeckt , von der spanischen Grenze bis zum Belgien, aber auch die Nordseen,die See « Iroise » ( das heisst die See in der Nähe von der Bretagne ), die Irischen und Scotischen Seen. Die Ostsee ist zu einem Teil entziffert. Im Süden ist das Mittelmeer gerade dabei, registriert zu werden .

Eine Datenbank herstellen für einen dreifachen Zweck .

Die Aktivität, die zuerst im Jahre 1993 auf ein Geschäftsziel richtet – das heißt die Gesellschaft Capinfo und die Verteilung neben Profis der Fischerei von einer Kartographie der unterseeischen Obstruktionen, hat sich seitdem weitgehend auf andere Ziele gerichtet, das heisst auf ein durchdachtes  Verzeichnis,auf Erbschutz , auf Sicherheit im Meer und auf unterseeische Forschungen .
        Während die sehr genaue Lokalisiereung der unterseeischen  Gebiete dank der Hilfe der immer zahlreichen französischen und ausländischen Profis der Fischerei weitergeht, hat Capinfo tatsächlich damit angefangen, für jedes registrierte Gebiet alle zur Verfügung stehenden Dokumente in seiner Datenbasis zu sammeln : Archive, Berichte über Schiffbrüche, Bücherverzeichnis, Beschaffenheit des Gebiets, Beschreibung des Wracks,Zeichnungen, Videofilme oder Fotos. ( ein regelmäßig hier und da angefangenes Projekt, das aber immer aus Mangel an Mitteln und Systematisierung aufgegeben wird.)
        Die Sammlung aller existierenden Dokumente über die Wracks in den europäischen Wässern, sowohl von den anonymen wie auch von den berühmten Schiffbrüchen, ist einer der ersten Zwecke von CERES .Ein Bücherverzeichnis von mehreren hunderten Werken und internationalen Essays ist schon gebildet.
        CERES hat so die Berufung, in der Konjunktion der drei Momente zu sein, was den See betrifft.
        Indem es die Wracks des Erbes feststellt, versichert es ihnen deren Gedächtnis und deren Überleben.
        Indem es den aktuellen Booten zu Hilfe kommt, damit sie in Sicherheit fahren können, spielt es auch eine ökonomische und vorbeugende Rolle.
        Es bereitet endlich die Zukunft vor, indem es eine analysierte und beispielhafte Datenbasis herstellt .
        
Im Dienste des unterseeischen Erbes und der Sicherheit im Meer.

Vom Haken bis zum Wrack…
        Die zeitgenössischen Wracks, durch ihre Größe und die Anwendung von metallischen Materialen, bilden Unebenheiten auf dem unterseeischen Boden, die mit den winzigen Haufen der unter dem Sand und dem Schlamm vergrabenen Wracks aus Holz nicht zu vergleichen sind  . Übrigens  haben die von dem SHOM*2 geführten Feldzüge nur zum Ziel, die Wracks zu lokalisieren, die die Schiffahrt hindern können,und deswegen betreffen sie fast nie die historischen Wracks. Im Gegenteil zieht die Datenbasis von Capinfo, die ursprünglich für die Fischer bestimmt ist, in Betracht die geringsten Standorte von Haken oder die unterseeischen Kabel. Wenn viele von den zur Zeit von Capinfo registrierten Wracks im Laufe des 20. Jahrhunderts versunken sind, würde also die systematische Registrierung der Haken ermöglichen, alte Wracks aus Holz zu entdecken.
        Der Fall von dem Verschwinden des « Camisard » ist dafür ein Beispiel.Im April 1999 ist dieser Fischdampfer aus Dieppe auf offener See in der Nahe von Dukerque versunken, nachdem er an einem Haken gehalten wurde, glücklicherweise gab es keine Opfer. Nach den Angaben des Tauchers von der Gesellschaft  Opale ( eine Gesellschaft, die sich um unterseeische Arbeiten kümmert ), die das Wrack geprüft hat, wäre dieser Haken in der Wirklichkeit ein Wrack aus Holz, wahrscheinlich alt und, das kaum aus dem Grund auftaucht.Das Scheppseil des Fischdampfers  « Camisard » hatte sich um ein  horizontales massives Teil des Gerüsts von dem Wrack, vielleicht  den Kiel herumgeschlungen .
        Die Systematisierung der Aufnahmen und die Genauikeit  der Standorte, was die  Unenebenheiten des unterseeischen Bodens angeht, ermöglichen uns jetzt, jeden unterseeischen Haken zu registrieren . Die Einrichtung von Feldzügen für die systematische Anerkennug dieser Haken  und zugleich die systematische Prüfung der von Capinfo gesammelten Daten sollten Céres auf Zeit ermöglichen, neue Standorte  von historischen Wracks  zu identifizieren, um diese kulturellen Strandgüter zu studieren und zu schützen, indem sie auch zu der Sicherheit der Boote beitragen.

        Die Wracks des Erbes.

Wenn man die aktuellen Bereiche der Archäologie zur Seite legt, ist eine gewisse Zahl von Standorten sozusagen von dem Bereich des Erbes abhängig . Im Unterschied zu den anderen Wracks, die kuturelle Strandgüter sind, sind diese Wracks nicht unbedingt alt aber haben alle eine sehr starke Wirkung auf die Denkarten gehabt. Durch die Zahl der Opfer oder durch die Umstände deren Verlust, hat der Schiffbruch dieser Boote wirkliche kulturelle Stösse provoziert . Unter anderen kann man die Schiffbrüche von « Africa » im Jahre 1920 in der Hochebene von Rochebonne, von « Saint-Philibert » im Jahre 1934 vor Noirmoutier, von  «  Lancastria » im Jahre 1940 an der Flußmündung der Loire, oder von « Leopoldville » im Jahre 1944 vor Cherbourg nennen . Die Umstände dieser Schiffbrüche tragen dazu bei, dass man die Wracks als außergewöhnliche Orte für das Gedächnis betrachtet, die man auch schützen muss. Man kann zwar ihr Überleben versichern, aber es wäre auch sehr nützlich, sie zur Geltung zu bringen .In dieser Hinsicht kann man in Erinnerung bringen, dass der Schiffbruch von  « Lancastria » im Jahre 1940 viel mehr Tote hervorbrachte als der Titanic… Aber es handelte da von Soldaten und Europa war im Krieg… Vor kurzem noch und in einer zwar unterschiedlichen Kategorie wäre auch das Wrack des » Amoco-Cadiz », das gerade vor Porsall zerstört wird, in einem Sinn auf diesen Begriff « die lieben und patrimonialen Wracks » zurückzuführen .

Das Verzeichnis von den Wracks aus Stahl.

Von den Bohrwürmern (teredo navalis), den holzfressenden Würmern des Meeres zerfressen, verschwinden die Gerüste der Wracks aus Holz  schnell nach dem Schiffbruch , ausgenommen der Teile des Schiffsrumpfs, die von dem Bodensatz  geschützt werden. Darum hat die unterseeische  Archäologie im allgemeinen nur Gründe von Rümpfen zu studieren.Übrigens behalten sich die metallischen Wracks wahrscheinlich besser. Aber es ist wohl ein trügerischer Eindruck. Die Bleche werden im Laufe des Untertauchens allmählich durch die Korrosion  zerfressen, bis sie endlich plötzlich zerbrechen . Die auf dem Boden liegenden schönen Wracks sind auf diese Weise dazu verurteilt, für Trümmerfelder, für auf dem Boden zerstreuten Haufen von Blechen  Platz zu machen. Die Entwicklung kann mehr oder weniger von dem Salzgehalt des Wassers, der Wirkung der Strömungen oder der Beschaffenheit der benutzten Stähle verspätet , aber für jedes dieser Wracks wird die Entwicklung stattfinden . Es ist also wichtig und zwar schnell, ein Verzeichnis dieser verurteilten Gestalten, die auf dem Boden des Meeres liegen, herzustellen,und deren Gedächtnis dank Bilder (Sonar oder Video), dank Zeichnungen und Fotos zu bewahren.
        Es ist auch die Aufgabe , an die sich Céres auch machen wird .
        Vergessen wir auch nicht, dass viele zeitgenössischen Wracks, die Zeugen von der letzten Epoche der großen Marine mit Segel oder Dampf sind, schon zu der Archäologie gehören .

        Die Wracks lokalisieren und identifizieren, um sie besser zerbrechlich zu machen ?

Je nachdem, wie die Datenbasis grösser wird und bevor man die Million von gesammelten Daten analysiert, muss man zuerst  berücksichtigen, welche Fragen eine solche Basis aufwirft.
        Wie kann man die Herstellung einer unvollständigen Datenbasis von Wracks und Haken, die allen zur Verfügung steht, mit dem Schutz der Wracks vereinen ?
        Wenn man leicht annehmen kann, dass man die kulturellen Strandgüter und die als zerbrechlich betrachteten Wracks ganz einfach aus der Basis entfernt, wie kann man denn den Schutz der anderen Wracks versichern,deren Standort jetzt um ein paar Meter gegeben werden kann ?
        Und auch, wie kann man mit gewissen empfindlichen Informationen  umgehen, wie zum Beispiel die Anwesenheit von Tonnen Sprengstoff oder von gefährlicher Ladung in der Nähe der Küsten ?
        Wenn diese Datenbasis,die jedermann zugänglich ist, in der Tat einerseits dazu beitragen kann,  die Öffentlichkeit für den Reichtum  wie für die Zerbrechlichkeit unseres unterseeischen Erbes  empfindlich  zu machen, macht sie aber auch andererseits deren Zugang leichter  .
        Indem Céres in seine Mannschaft eine Fachfrau der unterseeischen Archäologie integrieren will, zeigt es einerseits  sein Interesse an das Erbe und andererseits, dass es außerhalb dieser Überlegung nicht bleiben will. Nur die enge Mitarbeit mit dem DRASSM *1 kann so ermöglichen, das Problem des Schutzes der Wracks in der Datenbasis täglich  zu behandeln .Das Unvollständige an dem  informatischen Programm, das von Capinfo entwickelt wurde, hat das DRASSM*1 dazu angeregt, sich für das System zu interessieren, und zwar sofort nach seiner Gründung .Das DRASSM *1 hat tatsächlich in seinen Aufgaben , alle kulturellen Strandgüter des französischen Erbes zu registrieren und eine archäologische genaue Karte des Küstengebiets herzustellen . Es kann sich aber allein an diese Arbeit von Sammlungen nicht  machen und es hat nur selten Zugang zu den Standorten der vertraulichen Haken der Fischer .
        Die seeische Lokalisiereung von Céres , der Austausch von Informationen, den es mit den französichen und ausländischen Fischern unterhält, die unterseeischen Taucher, Liebhaber und Profis, die Hunderte von Fischbooten, die mit Softwaren für die Lokalisierung versehen sind, und die immer zahlreicher Informationen via Internet sind für Céres  moderne und privilegierte Informationsmittel.

        Die wissenschaftlichen Arbeiten und die Ausbildung.

        Die Arbeiten über die Wracks und die Haken haben dazu angeregt, sich auch für die Beschaffenheit der unterseeischen Böden zu interessieren , darum gibt es seit vielen Jahren eine effektive Mitarbeit  mit dem LERMA *5 des Instituts INTECHMER von Cherbourg .Diese Mitarbeit hat die Herstellung von gemeinsamen Softwaren, die Ausbildung  und das Einstellen von Schülern in Capinfo und auch den ersten Beruf für ehemalige Schüler in ozeanographischen Dienststellen ermöglicht .
        In Zusammenarbeit mit den Lehrern von LERMA studiert man gerade den Bodensatz und  die Tiefseemessung mit Hilfe eines Sonargeräts. Dieses Sonargerät hat auch die Suche und die Forschung des Wracks «  Capitaine Cook » (es war ein Schiffdampfer, der im März 2000 versunken ist) ermöglicht, aber auch die Suchen nach anderen Schiffen, die im selben Jahr verschwunden sind .
        Capinfo hat auch eine Studienreise des Instituts  nach der ozeanographischen Ausstellung in Brighton (Uk) begleitet.
        Schließlich ist Betrand Sciboz ein Mitglied des wissenschaftlichen Rats von Intechmer und gibt dort Unterricht in Datenbasen und in der Suche nach Wracks ; Marc Violet, Techniker in Capinfo, gibt Unterricht in Geodäsie .
        
        Internet .

Die modernen Kommunikationsmittel haben auch der Entwicklung der Datenbasis geholfen . Seit mehreren Jahren ist eine kostenlose Internet-Adresse gegründet worden, die Öfffentlichkeit kann auf diese Weise besser den Arbeiten und den  Entwicklungen der unterseeischen Forschung folgen . Am Anfang hat diese Adresse nur ein paar tägliche Besuche bekommen aber hat schnell  ungefähr hundert Besuche pro Tag bekommen , dann mehr als 200 und endlich heute 300 tägliche Besuche pro Tag, mit Höhepünkten von mehr als tausend Besuchen, wenn es aufs laufende gebracht wird .
        Die über die elektronischen Briefe aufgenommenen Kontakte haben ermöglicht, die Basis mit mehreren tausenden von Standorten  zu bereichern, dank dem Austausch mit den europäischen Ländern aber auch mit den Vereinigten Staaten oder auch mit dem Kanada .
        Zum Beispiel erzeugt das einzige Wrack von dem Leopoldville eine Datei von 200 E-Mail-Adressen ( Überlebende, Familien der Überlebenden, Mitglieder der Regierung, militärische Offiziere oder noch  Vereine von Veteranen ) für den Schutz dieses Grabsteins von dem Krieg (wargrave) .
        Es gibt schon manche Mitarbeiten mit Internet-Adressen über Wracks, mit denen man gemeinsame Studien gerade führt .
        Capinfo gibt via E-Mail seinem Netz von internationalen  Forschern Standorte,damit diese die Informationen an Ort und Stelle  prüfen, sie für gültig erklären oder sie widerlegen .

        Eine Mitarbeit mit anerkannten Anstalten und eine Aufgabe des Staatsdienstes.

Die Nützlichkeit der so hergestellten unterseeischen Kartographie interessiert zwar die Öffentlichkeit , aber auch alle Profis des Meeres, die Fischer, die Behörden, die Wissenschaftler und die Militärs . Die öffentlichen Dienste, dasDRASSM *1, das SHOM *2, das BEA Mer *3, das SG Mer *4 und das Seeamt haben jetzt schon  ihr Interesse an diese Arbeiten in der Wirklichkeit gezeigt .
        Ein solches Verzeichnis ist gerade dabei, von den Seebehörden genutzt zu werden, um die Sicherheit im Meer , die genaue Lokalisierung der Haken, der Kabel und der anderen Gefahren zu verbessern, dadurch werden auch die Risiken von Unfällen für die Fischboote viel geringer.
        Gemeinsame Missionen vereinen jetzt schon Capinfo mit den Feldzügen über die Gewässer des Atlantiks, die von den Booten des SHOM *2 geführt sind. Capinfo hat unter anderem die Vorbereitung von mehreren Missionen gemacht, zum Beispiel hat es die Kartographie des Gebiets um das Boot
«  ERIKA » gemacht, das im Jahre 1999 versunken ist .
        Der Schutz der Wracks von dem öffentlichen Seebereich könnte auch auf Zeit noch wirkungsvoller versichert werden, indem man die Überwachung auf die als zerbrechlich betrachteten Wracks konzentriert, so könnten sich auch die Männer, die für die Sicherheit im Meer arbeiten, mit anderen Missionen beschäftigen .
        Alle folgenden Aufgaben gehören tatsächlich zu einer Mission des öffentlichen Dienstes : die Standorte der Wracks–Karte analysieren, alle Archive und Dokumente sammeln, beim Tauchen die Beschaffenheit  der Gebiete prüfen und bei den neuen Booten, die mit Informatik versehen sind, eingreifen.
        Auch wenn die Trümpfe von Céres ihm ermöglichen, seine Zwecke zum Erfolg zu führen, soll jedoch die lange Arbeit über das Verzeichnis und über die genaue Analyse der Datenbasis unterstützt werden, und zwar durch eine Mitarbeit mit dem Außen, durch die Hilfe der Staatsgewalt, der örtlichen Gemeinschaften und der europäischen Union .  

 


*1 DRASSM = das Amt für die archäologische Forschungen unter dem See und dem Wasser.
*2 SHOM = Dienst für die Gewässerkunde und die Meereskunde der Marine
*3 BEA Mer =Dienst für die Untersuchung  und den Unfall im Meer
*4 SG Mer = Generalsekretariat für das Meer
*5 LERMA = Laboratorium für angewandte Studien und Forschungen im Meer